Aktuelles

Geschichte der Weihnachtskrippe

Weihnachtskrippen erzählen ohne Worte von der Geburt Christi. Bis Ende des 19. Jahrhunderts war das Ausstellen der Krippen der Kirche, Adel und dem Bürgertum vorbehalten. Die Josephinische Kirchenreform verbannte die Krippe schließlich aus den Gotteshäusern. Doch die Menschen wollten auf die liebgewonnene Tradition nicht verzichten und bewahrten die Krippen heimlich auf.

 

Bereits im vierten Jahrhundert finden sich in Katakomben Roms bildliche Darstellungen der Geburt Christi. Der genaue Ursprung der Krippe ist aber nicht sicher zu bestimmen, sondern ist das Produkt einer langen Entwicklung. Oftmals wird auch der Hl. Franziskus von Assisi als „Vater der Krippe“ angesehen, da er im Jahre 1223 um Weihnachten in einem Wald die erste Weihnachtskrippe in der uns bekannten Form baute.

 

Eine der ältesten Weihnachtskrippen steht in der Sixtinischen Kapelle der Kirche von S. Maria Maggiore in Rom. Sie wurde 1289 von Adolfo di Cambio aus Alabaster gefertigt und 1291 dieser Kirche gestiftet. Die Krippe hat die Form eines kleinen Hauses, in dem die Anbetung der Könige dargestellt wird.

 

In Form und Darstellung unterschiedlich sind auch unsere Krippen. Egal ob Alpenländische Krippen, das Krippendorf, Orientalische –oder Schneekrippen, Wurzelkippen oder Krippen mit Rinden –oder Strohdach. Die Vorstellung des Schauplatzes der Geburt Christi ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und somit der Darstellung der Krippe keine Grenzen gesetzt.