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Geschichte des Faschings

Ursprünglich handelte es sich beim Fasching, auch Karneval oder Fastnacht genannt um ein rein katholisches Fest. Mit Fastnacht wurde die Nacht vor Aschermittwoch bezeichnet, also die Nacht vor Beginn der Fastenzeit. Die Faschingsfeier wird an dem Dienstagabend begangen, wo noch einmal so richtig Fleisch verzehrt werden konnte bevor die Fastenzeit beginnt - das ist bei uns der traditionelle Faschingdienstag.

Im 13. Jahrhundert wurde die Faschingsszeit ausgedehnt und erstreckt sich von da an bis heute, vom Donnerstag bis zum Dienstagabend vor Aschermittwoch. Bereits lange Zeit vor dem 13. Jahrhundert wurde im Vorfrühling ein Fest mit Masken, Mummenschanz, Geschrei und Getöse gefeiert, um den Winter auszutreiben - Wind, Sturm, Kälte und Nebel sollten dabei vertrieben werden. Von diesem Fest ist der Brauch übrig geblieben, sich an Fasching zu verkleiden und Radau zu machen.

 

Wenn das Dreikönigsfest am 06. Januar vorbei ist, ist offizieller Start der närrischen Zeit.  Ab dem 07. Januar werden bei uns die Faschingssitzungen und Bälle veranstaltet.